Swallow

15 Jahre war sie alt,

innerlich zerbrechlich, aussen kalt,

als sie auf der Brücke stand,

sie keinen anderen Ausweg mehr fand.

Sie zitterte am ganzen Körper,

gleich wird sie ihr eigener Mörder.

Dabei wünscht sie sich nur ein schmerzloses, sorgenfreies leben,

nach nichts anderem wird sie sich jemals sehnen.

Niemand wird sie vermissen,

in der schule sagen sie doch immer sie soll sich verpissen.

Ihr Vater wird vielleicht klagen,

denn wen soll er nun zusammenschlagen?

Sie schaut auf ihre Arme,

zählt jede einzelne Narbe.

Bei zwanzig hört sie auf und weint,

alles so sinnlos scheint.

Wo ist ihre Hoffnung geblieben,

dass es eines Tages einen Menschen gibt der sie wird lieben?

Die letzten funken Hoffnung verglühen mit jedem schmerz,

immer schneller schlägt ihr kleines zerbrochenes herz.

Sie schluchzt und friert,

wünscht sich einen Freund der sie hier wegholt und prophezeit,

dass alles besser wird.

Dies wird nicht geschehen,

denn sie hat keinen einzigen Freund,

etwas von dem sie solange hat geträumt.

Es gibt nun nichts was sie auf dieser welt noch hält,

weil sie ja eh nichts auf die reihe stellt.

Ihr puls rast schneller als die Autos dort unten,

sie weiß,

ihr leiden dauert nur noch wenige Sekunden.

Sie ist sicher, dass sie diese Hürde bezwingt.

Das Mädchen schließt ihre Augen

Und springt….
Startseite
Gästebuch
Me.Myself.&.I.
Gedichte
Texte
Bilder

Gratis bloggen bei
myblog.de